TRADITIONELLE CHINESISCHE TIERMEDIZIN ODER AUCH TCVM

TCVM für Tiere beinhaltet gleich wie beim Menschen Akupunktur, chinesische Kräutertherapie, Ernährungsberatung nach TCM Kriterien und Tuina. Besonders hervorzuheben ist, dass die TCM keine reine Symptomtherapie betreibt, sondern das Tier als Ganzes betrachtet, um damit die Wurzel der Erkrankung zu heilen.
Ein Interesse an TCM erfordert eine Veränderung der Sichtweise. Da die energetische Balance des Körpers an erster Stelle steht, ist Krankheit nach chinesischer Auffassung ein Ausdruck von mangelndem Gleichgewicht im Körper. Jedes Organ besitzt sein eigenes Qi. Dieses kann durch emotionale oder physiologische Überbelastung verbraucht oder auch durch klimatische Einflüsse wie Kälte, Hitze, Wind und Feuchtigkeit, beeinträchtigt werden. Das entstandene Ungleichgewicht wird dann mit Hilfe von Akupunktur, Heilkräutern und Ernährungsumstellung wieder harmonisiert.

TCM leistet Hervorragendes bei chronischen Erkrankungen, die durch westliche Medizin kontrolliert, aber nicht geheilt werden können. Auch die Krankheitsvorbeugung durch Balance der Lebensenergie ist ein weiteres, sehr wichtiges Einsatzgebiet.

TCVM Behandlungsablauf

Am Beginn jeder TCVM Behandlung steht eine genaue Anamnese nach traditionell chinesischen Gesichtspunkten, einschließlich körperlicher Untersuchung mit Puls- und Zungendiagnose.

Die einzelnen Behandlungen beinhalten je nach Befund:

  • Akupunktur
  • Kräuterbehandlung
  • individuelle Ernährungsberatung
  • Tuina Therapie (energetische Massageform)

 

Die Erstuntersuchung mit Erstellen der Diagnose dauert ca. 60 Minuten. Die nachfolgenden Behandlungen dauern, abhängig von der Verfassung des Tieres und der jeweiligen Therapiemethode, zwischen 20 und 50 Minuten. 

 

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